SPEEDDATING
der besonderen Art
Nee, nicht das, was Ihr denkt: Das Kampen-Speeddating Anfang November im Kaamp-Hüs war nicht romantischer Natur, sondern vielmehr der Auftakt zu einem Entwicklungsprozess – für den Ort und die Menschen, die im Dorf zwischen den Meeren leben, lieben, arbeiten, Verantwortung tragen und Mußezeit genießen.
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Geglückter Auftakt: Tourismusdirektorin Birgit Friese und Ortsentwickler Stefan Postert baten um Impulse für die Gestaltung der Zukunft Kampens.
Einer der Hauptakteure des Virtual-Datings: Stefan Postert. Ortsentwickler mit Projekten in Schwerin, München, Freiburg, tätig auch für die Sylt-Marketing. In Kampen beauftragt vom Tourismus-Service.
Seine Entwicklungsprozesse in Regionen, Städten und Dörfern stellt das Team Postert gerne unter die Überschrift: »Lohnenswert, liebenswert, lebenswert«. Ein Dreiklang, der den ganzheitlichen Aspekt der Weiterentwicklung benennt. Denn ökologische, wirtschaftliche, soziale, emotionale und kulturelle Interessen fließen zu gleichen Teilen mit ein.
Konkret heißt das: Es geht darum, Kampen attraktiver, lebendiger, noch erfolgreicher und zukunftsfähig zu machen. Mit professioneller Begleitung, aber aus eigener Kraft. Nicht nach einem übergestülpten Schema, sondern in einem individuellen, maßgeschneiderten Prozess.
An erster Stelle stand, mit den Menschen zu sprechen, die etwas von Kampen verstehen: Darum traf sich Stefan Postert zu Speed-Dates vor dem Bildschirm. Kurze virtuelle Interviews mit Kampen-Menschen aller Generationen und Himmelsrichtungen. Denn das garantiert einen multidisziplinären und vielschichtigen Blick auf den Ort.
»Ich freue mich sehr, dass meine Interviewpartnerinnen und -partner sich sogar aus dem Urlaub Zeit genommen haben, um mit mir und meinem Team zu sprechen und ihre Einschätzungen, ihre Analysen und Visionen offen und mutig zu teilen«,
resümierte der Entwicklungsprofi nach den »Dates« im knappen Zehn-Minuten-Takt.
Bildergalerie
- Speeddating
Ganzheitliche Ortsentwicklung für ein lebendiges Dorf: Das Team Postert befragte Menschen aus allen Himmelsrichtungen nach ihren Eindrücken, Ideen und Visionen für Kampen.
Out-of-the-Box-Denken und Unkonventionelles waren dabei natürlich total erwünscht. Die Struktur aller Gespräche war indes identisch: Es wurden konkrete Fragen zum Ort und seiner möglichen Zukunft gestellt. Die Antworten darauf waren bunt wie das Leben selbst. Ein erstes Dauerbrennerthema sei verraten: Im Mittelpunkt vieler Gespräche stand der Wunsch, das Renommee Kampens zu nutzen, um es mit neuem Leben zu füllen, um den Ort zu verjüngen und lebendiger werden zu lassen…
Zugeschaltet bei den Interviews war das Postert-Team, das die Einschätzungen, Positionen, Ideen und Projekte festhielt – für Schritt zwei des Prozesses. Nach der Auswertung der Gespräche wird Postert diesen Winter mit den Ortspolitikern und den Teams von Tourismus-Service und Gemeinde ins Gespräch kommen. Im Februar, um Biike herum, wenn sich das Bild abgerundet hat, wird der Kreis wieder geöffnet und ein Workshop stattfinden für konkrete Themen und Projekte mit engagierten Menschen im Ort.
Wir werden berichten!
Fotos: Ralf Meyer, Marco Michalke, Holm Löffler