Ausschnitt aus dem Film »Quo vadis, Kampen?« von Nick Bosch. Den ganzen Film gibt es hier
EINDRÜCKE, VERLAUF, AUSBLICK
1. »KAMPEN-FORUM«
Für ein liebens-, lebens- und lohnenswertes Dorf
Zuerst war da das »Speeddating«: In Online-Kurz-Interviews wurden Kampener, Zweitheimische und Geschäftsleute im November von Ortsentwickler Stefan Postert zu den aktuellen Pros und Kons in ihrem Dorf befragt. So weit die inhaltliche Grundlage. Mitte Februar dann Step 2 des Beteiligungsprozesses von Gemeinde und Tourismus-Service: 170 Menschen mit Kampen-Bezug trafen sich, um gemeinsam an einer möglichst glänzenden und seelenvollen Zukunft des renommierten Dorfes zu arbeiten. Die drei Schlagworte, unter denen der kreative Abend Ideen und Projekte aufs Tapet brachte: Liebenswert. Lebenswert. Lohnenswert.

Ein XXL-Kampenteppich mit dem kompletten Dorfplan diente den Forums-Teilnehmenden als Anschauungsmaterial und Referenz. Mit bunten Schwämmen konnte man hier zur Einstimmung seinen Lieblingsplatz markieren. Eine kleine »Schwämme« stapelte sich übrigens auf der Bank beim Heideplateau, Nähe »Kupferkanne«. Unter den Lieblingsplätzen ist dieser ganz weit vorne!

Der liebste Lieblingsplatz von vielen
Foto: Ralf Meyer
130 Menschen mit Dorfbezug meldeten sich an, 170 Teilnehmende aus allen Himmelsrichtungen kamen ins Kaamp-Hüs.
Wer sich darauf einlassen konnte, dass nach einer ersten Einführung in Gruppen aktiv zu unterschiedlichen Themenstellungen gearbeitet wurde, der erfreute sich am Ende an einer lebendigen Präsentation der Workshop-Ergebnisse, bei Fingerfood und einem sehr angeregten Après-Austausch an der Bar.
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Tourismusdirektorin Birgit Friese (re.) und die Bürgermeisterin führten ein, Ortsentwickler Stefan Postert erläuterte den Prozess (links im Bild).
Bildergalerie
- Kampen Forum
Innerhalb kürzester Zeit galt es in den Gruppen Ideen zu finden, zu sortieren und ein Vorhaben im Plenum vorzustellen. Welche Initiativen das Licht der Wirklichkeit erblicken, das entscheidet sich beim »II. Kampen Forum« am 5. Mai.
In den Workshops wurde zum Teil höchst kontrovers diskutiert. Auch der Vorsatz, an diesem Abend nicht in »aber«, sondern nur in »und« zu formulieren, war nicht immer leicht einzulösen. Das »Früher-war-alles-besser«-Phänomen bremste in einigen Gruppen die Dynamik – aber nur zeitweise. Innerhalb von 45 Minuten gelang es in den Gruppen, Projekte zu entwickeln und im Anschluss dem Plenum vorzustellen.
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Filmer Nick Bosch (rechts im Bild) präsentierte eine bewegte Einstimmung zum Thema: »Quo vadis, Kampen?«. Den ganzen Film gibt es hier.
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DIE THEMEN, ZU DENEN GEARBEITET WURDE, GINGEN AUS DEN »SPEEDDATINGS« HERVOR.
Förderung von Kunst, Tradition und Gemeinschaft - - - - - - - - - - Freizeitangebot & sportliche Aktivitäten
Events & Veranstaltungsformate
Infrastruktur und Ortsbild
Beim »Kampen Forum Part II« geht es im Mai darum, Projekte zu konkretisieren, das Budget zu skizzieren, den zeitlichen Rahmen und die Akteurinnen und Akteure festzulegen.
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Der rote Faden der präsentierten Projekte: Jünger, lebendiger und nahbarer soll das Dorf der Zukunft werden.
Ob die Idee zur Veranstaltungswoche »Kampener Sommerflirt«, der Wunsch nach einem Dorf-Stammtisch oder die Initiative einer »Marketing-Umlage« für eine professionelle Neu-Positionierung der Marke Kampen: Die Range der Ideen war breit.
Die Sehnsucht nach dörflicher Begegnung, nach niedrigschwelligen Treffpunkten, nach junger Kultur und facettenreichen Angeboten spiegelte sich jedoch in (fast) allen Projekten auf unterschiedliche Weise wider.
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Inhaltlich tiefer einsteigen können alle Interessierten beim zweiten Teil des »Kampen Forums« am Montag, 5. Mai, um 18 Uhr. Eingeladen wird über Postkarten, über Social Media und hiermit über die PROKAMPEN. Wer in Kampen lebt, arbeitet oder das Dorf liebt, kann sich hier anmelden: boysen@kampen.de |
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